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Im Kino: Karate Kid

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Dre an seinem ersten Schultag in Peking. Am liebsten würde er auch Kung Fu trainieren. Hier übt aber schon der Klassenfiesling Cheng.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

24. Juli 2010

Dre Parker zieht mit seiner Mutter nach Peking. Alles ist fremd: die Sprache, die Kultur, die Wohnung — und am ersten Tag wird er auch gleich noch verprügelt...

Beim ersten Rundgang nach der Ankunft lernt er ein nettes Mädchen kennen, Mei Ying, die gut Englisch spricht. Dre hat zwar schon vor der Abreise mit seiner Mutter Chinesisch geübt, aber er kennt nur wenige Wörter — zu wenig, um sich unterhalten zu können. Einem anderen Jungen, Cheng, gefällt es nicht, dass sich die beiden gut verstehen, und er pöbelt Dre an. Dre versucht sich zu wehren, ist Cheng allerdings unterlegen. Beide sind zwölf Jahre alt, aber Cheng hat schon mehrere Jahre Kung Fu trainiert.

Am ersten Schultag muss er feststellen, dass Cheng auf dieselbe Schule geht. Fortan wird er ständig von Cheng und seinen Freunden drangsaliert. Eines Tages verfolgen sie ihn bis nach Hause und wollen ihn verprügeln. Da greift Mr. Han ein. Mr. Han ist der Hausmeister — und er kann perfekt kämpfen. Mit wenigen Griffen besiegt er alle Jungs — und zwar so, dass sie sich quasi gegenseitig schlagen. Zusammen mit Dre geht er zum Kung Fu-Meister der Jungs, um ihn darauf hinzuweisen, dass seine Schüler ihre Kampfkunst missbrauchen. Allerdings muss er feststellen, dass es dieser Meister ist, der die Jungs aufputscht. »Keine Gnade!« ist seine Devise. Er zwingt seine Schüler, den Gegner auch dann noch zu schlagen, wenn er am Boden liegt.

Das Einzige, was Mr. Han für Dre erreichen kann: Die Jungs lassen Dre in Ruhe — bis zum nächsten Kung Fu-Turnier. Dort soll Dre dann gegen die Schläger antreten. Aber Mr. Han verspricht, Dre bis dahin zu trainieren. Ob die kurze Zeit ausreicht?

Karate, Kung Fu, Wushu und Filmkunst

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Mr. Han (JACKIE CHAN) hat sich bereiterklärt, Dre (JADEN SMITH) in Kung Fu zu unterrichten.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

Das chinesische Wort Kung Fu hat verschiedene Bedeutungen. Wörtlich übersetzt bedeutet es "Arbeit", "Errungenschaft" oder, noch präziser, "etwas durch geduldige/harte Arbeit Erreichtes". In China werden die Kampfkünste meist mit dem Begriff Wushu bezeichnet. Karate ist eine Kampfkunst, die in Japan entwickelt wurde.

Für »Karate Kid« erlernte Jaden Smith Wushu, wie es in China gelehrt und ausgeübt wird. Er wurde von Wu Gang unterrichtet, dem Stuntkoordinator von Jackie Chan. In dieser Eigenschaft ist er verantwortlich für alle Stunts, die man in Filmen mit Jackie Chan sieht. Meister Wu, wie er von Jaden Smith genannt wurde, trainierte den Jungen drei Monate lang in Los Angeles, bevor die Produktion in Peking begann. Während der kompletten viermonatigen Dreharbeiten setzte er die Ausbildung fort. "Als ich Jaden kennenlernte, war er ein ganz gewöhnlicher Junge", erinnert sich Wu. "Ein paar Monate später befand er sich auf einer Stufe mit Jungs, die Kung Fu bereits seit fünf oder sechs Jahren praktizieren. Er war höchst konzentriert, sehr talentiert, nie hörte ich ihn klagen. Ich bin sehr stolz auf ihn."

Sie fingen ganz am Anfang an. "Wenn ich jemandem Kung Fu beibringe, ganz besonders einem Kind, ist das Erste, was ich lehre, der Respekt vor anderen Menschen. Bei Kung Fu geht es nicht ums Kämpfen, es geht darum, anderen Menschen zu helfen", sagt Wu. "Jaden musste lernen, wie man sich bewegt, wie man kämpft — die ganze Grundausbildung. Er wollte sich ganz ernst mit Kung Fu und Wushu auseinanderzusetzen."

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Mr. Han und Dre üben verschiedene Kampftechniken.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

Auch Jackie Chan ist von seinem jungen Ko-Star ganz begeistert: "Ich habe noch nie ein Kind gesehen, das so clever ist wie Jaden. Was immer ich ihm zeige, merkt er sich. Ich meine, ich zeige ihm etwas und — bumm! — schon hat er es kapiert. Er ist unglaublich."

Wu stellte natürlich auch sicher, dass Jaden und die anderen Kung Fu kämpfenden Kids lernten, wie man vor der Kamera kämpft und es auf der Leinwand gut aussehen lässt. "All die Kinder im Film sind Schüler, die ihre gesamte Freizeit dem Wushu-Kampf widmen, aber keines von ihnen hatte Erfahrung darin, wie man vor der Filmkamera kämpft", merkt Wu an. "Es ist nicht einfach, das Timing, den Rhythmus und die Reaktion, wenn man getroffen wird, richtig hinzubekommen."

Die Dreharbeiten in China

Jackie Chan ist in China ein großer Star und noch viel bekannter als in Deutschland. Deshalb war es möglich, an Orten zu drehen, die für andere Filmteams unerreichbar sind. Die »Karate Kid«-Crew durfte zum Beispiel einige Szenen in der Verbotenen Stadt drehen. Diese befindet sich im Zentrum Pekings. Früher lebten dort die chinesischen Kaiser. "Normalen" Menschen war der Zutritt verwehrt und deshalb nennt man sie Verbotene Stadt.

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Auf der chinesischen Mauer.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

Auch die monumentale chinesische Mauer ist im Film zu sehen. Der Abschnitt der Mauer, der für den Dreh ausgewählt wurde, befindet sich etwa 70 Kilometer außerhalb von Peking. Die Mauer beschützt vom Norden her seit Generationen die Hauptstadt und die kaiserlichen Mausoleen. Sie gilt als eines der aufwendigsten und größten fertig gestellten Bauvorhaben der Menschheit. Sie erstreckt sich über 8.851 Kilometer, einschließlich Gräben und natürlicher Barrieren, über die Berge von Nordchina, nördlich und nordwestlich von Peking.

Eine der bewegendsten Szenen des Films spielt bei einer spirituellen Pilgerreise, die Mr. Han mit Dre zu den Wudang-Bergen unternimmt, um die Ursprünge des Kung Fu kennenzulernen. Regisseur Harald Zwart hatte diesen Ort beim Surfen im Internet entdeckt: "Ich war auf der Suche nach einzigartig schönen Tempeln, da stieß ich auf ein Foto der Goldenen Halle und ich dachte: ’Das ist der glorreichste Tempel, den ich jemals gesehen habe.’ Dann fand ich heraus, dass Wudang Shan und seine Umgebung obendrein das Herz des Kung Fu sind. Ich wusste sofort, dass wir dort drehen mussten. Es gibt keinen Ersatz für die einzigartige Aura und Energie dieser Tempel."

Dort gab es dann "Krafttraining" für das gesamte Filmteam, denn zu dem Tempel führt nur eine einzige, schmale und sehr lange Treppe. Und das gesamte Material (Kameras, Scheinwerfer, Monitore etc. pp.) musste dort hochgeschleppt werden! Aber es hat sich gelohnt!

Zum Film »Karate Kid« haben wir hier ein tolles Gewinnspiel für euch. Viel Glück dabei!

Die Kinowerbung zu »Karate Kid«:


Eure Meinung dazu:

von Mr.X 24. Januar 2018

Best Film ever👍👍👍👍👍✌✌😝😁😊

von theresa 4. März 2011

den müst ihr ankuken .
voll hamer

von bat 28. September 2010

der film ist so geil das es jeder an kucken muss

von Christina Fischer 22.8.2010 22. August 2010

Ich habe mir nicht den Film angesehen aber schon der Name ist doof.
Ich finde den Film von ansehen debat.

von LARA 14. August 2010

DER FILM IST DOOF ALLES KAKE

von supergirl 11. August 2010

der is richtig cool

von GFDG 7. August 2010

der film war einfach der hamma.ich finde den sollte jeder gucken.:)

von frosty girl 4. August 2010

dieser film ist der beste überhaupt ich liebe diesen film
DER IST EINFACH COOL!!!!!!!!!

von Hanna 31. Juli 2010

ICH WAR IN DEM FILM!!! Der ist empfehlenswert. : )

von kevin 30. Juli 2010

ich find es gut