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Deutsche rauchen weniger - Medikamente ein Problem

13. April 2017

Das sind gute Nachrichten: Die Menschen in Deutschland zünden weniger Zigaretten an. Das haben Fachleute am Dienstag gesagt. Sie haben berichtet, wie oft Erwachsene zu Drogen greifen.

Von Drogen können Menschen abhängig werden. Sind sie zum Beispiel alkoholsüchtig, dann müssen sie Tag für Tag Schnaps oder Bier trinken, um weitermachen zu können. Ihr Körper verlangt den Stoff. Weil sich die Gedanken immerzu um den Alkohol drehen, haben die Menschen Probleme, den Alltag zu meistern. Auch von anderen Stoffen können Menschen abhängig sein. Manche nehmen zum Beispiel die Stoffe Heroin oder Kokain. Sie brauchen sie immer wieder. Mitunter sterben Menschen, weil sie Drogen nehmen. Sie nehmen zu viel davon und überleben das nicht.

Fachleute haben nun berichtet, wie stark die Menschen bei uns zu Drogen greifen. Sie sagen, dass Bier, Wein und Schnaps immer noch ein Problem sind. Jeder Deutsche trinkt fast zehn Liter reinen Alkohol im Jahr. Das ist so viel wie ein Putzeimer. Der Alkohol ist den Getränken immer beigemischt. Auf den Flaschen steht, wie viel drin ist. Die Fachleute sagen, dass die Menschen in Deutschland damit immer noch ordentlich trinken. Besser geworden ist die Qualmerei. Die Menschen greifen nicht mehr so oft zu Zigaretten.

Ein großes Problem sind daneben Medikamente, sagen die Experten. Denn es gibt zahlreiche Menschen, die davon abhängig sind. Die Pillen sind eigentlich dafür da, dass Menschen keine Schmerzen haben oder besser schlafen können. Manche Menschen kommen aber plötzlich nicht mehr davon los. Sie müssen die Medikamente immer wieder nehmen. Bis zu eineinhalb Millionen Menschen sind von den Medikamenten abhängig, so die Fachleute. Andere nehmen Pillen, damit sie nicht so müde sind und mehr Leistung bringen können. Auch das ist nicht gut.

(AfK)