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Roaming-Gebühren fallen weg - Was ist das?

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Im Ausland zu telefonieren, wird bald billiger. (Bild: sanja gjenero, Freeimages.com)

8. April 2017

Wer in anderen EU-Ländern telefoniert, muss bald keine Extra-Gebühren mehr zahlen.

Derzeit müssen Menschen Gebühren zahlen, wenn sie mit ihrem Telefon im EU-Ausland Gespräche führen, Nachrichten verschicken oder im Internet surfen. Es kostet mehr Geld als zu Hause. Wer also beispielsweise in Deutschland lebt und auf Mallorca Urlaub macht, wird beim Telefonieren extra zur Kasse gebeten. Die Gebühren werden Roaming-Gebühren genannt.

In der EU arbeiten 28 Länder zusammen. Die Politiker haben die Preise für solche Gespräche schon gedeckelt. Sie haben festgelegt, was sie maximal kosten dürfen. Dennoch müssen die Menschen mehr zahlen, wenn sie zum Beispiel in Spanien oder Italien Urlaub machen oder dort auf Geschäftsreise sind. Künftig sollen die Roaming-Gebühren ganz abgeschafft werden. Dann sparen die Menschen Geld.

Dass die Roaming-Gebühren wegfallen sollen, ist schon länger entschieden worden. Nun hat das Europaparlament alles klargemacht. Es wurde festgelegt, was die Mobilfunkfirmen untereinander verlangen dürfen, wenn fremde Netze genutzt werden. Von Mitte Juni an sollen die Menschen dann keine Extrakosten mehr haben, wenn sie im Ausland sind und zu Hause anrufen.

(AfK)