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Buckelwal-Babys flüstern mit ihren Müttern

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Buckelwale vor der Küste von Hawaii. (Bild: NOAA)

28. April 2017

Forscher haben in der Nähe von Australien im Meer Wale belauscht und dabei etwas Neues herausgefunden.

Buckelwale singen sehr laut, wenn sie sich verständigen wollen. Ihre Gesänge sind unter Wasser viele Kilometer weit zu hören. Forscher haben jetzt genauer hingehorcht. Mithilfe von kleinen Mikrofonen haben sie die Geräusche von Buckelwal-Kälbern aufgenommen. Dabei fanden sie heraus, dass die Walbabys nur sehr leise grunzen und quieken. Verglichen mit den Gesängen der erwachsenen Buckelwale flüstern sie nur.

Die Forscher sagen, dass die kleinen Wale das machen, weil sie sich schützen wollen. Andere Wale sollen sie nicht hören und angreifen können. Damit das funktioniert, darf es nicht zu laut im Meer sein. Schiffsmotoren können deshalb ein Problem sein. Sie sind so laut, dass die erwachsenen Buckelwale das Geflüster möglicherweise nicht hören können.

Buckelwale werden um die 13 Meter lang und zählen zu den Bartenwalen. Anders als etwa Pottwale haben sie keine Zähne, sondern Barten. Das sind Platten aus Horn, die eng nebeneinander im Maul des Wals hängen. Sie wirken wie ein Filter: Die Wale lassen Meerwasser in ihr Maul strömen und pressen es durch die Barten wieder hinaus. Dabei bleiben kleine Krebse und Fische in den Hornplatten hängen.

(AfK)