Seine ganze Kindheit hat Andy mit Sheriff Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und seinen anderen Spielzeugen verbracht. Doch nun ist er 18 Jahre alt und reif fürs College. Vor diesem Tag haben sich alle Toys panisch gefürchtet, denn er bedeutet: Sie werden nun nicht mehr gebraucht.
Toy ist das englische Wort für Spielzeug. »Toy Story« heißt also "Spielzeug-Geschichte", klingt aber besser...
Andy räumt sein Zimmer auf, denn bald zieht er in eine andere Stadt um zu studieren. Er muss sich nun entscheiden: Was nimmt er mit, was wirft er weg, was kommt auf den Dachboden? Nein, wegwerfen kann Andy seine Spielsachen nicht. Dazu hatte er über viele Jahre zu viel Spaß mit ihnen, auch wenn er jetzt nicht mehr mit ihnen spielen mag. Er entscheidet sich, die Spielsachen auf dem Dachboden zu lagern, aber durch einen dummen Zufall landen sie im Müll. Mit Mühe und Geschick gelingt es den Spielzeugen, sich in das Auto von Andys Mutter zu retten. Und so kommen sie als Spende in den Sunnyside-Kindergarten.
Eigentlich traumhaft für Spielzeuge: Wenn die Kinder zu alt sind, um mit den Sachen zu spielen, kommen andere Kinder. Es sind immer Kinder da, die gerne mit ihnen spielen wollen. Womit sie nicht gerechnet haben: Es gibt zwei Kindergarten-Gruppen und die ganz kleinen Kinder gehen sehr grob mit den Sachen um. Nicht so schlimm, wenn die Spielzeuge sich abwechseln könnten. Doch in der Nacht zeigt sich, dass der scheinbar freundliche Plüschbär Lotso ein brutales Regime errichtet hat: Wer mit ihm befreundet ist, kommt zu den größeren Kindern. Alle anderen werden über Nacht eingesperrt.
Jetzt müssen die Freunde zusammenhalten und all ihre Fähigkeiten einsetzen, um diesem Gefängnis zu entkommen und doch noch einen schönen Platz zu finden, an dem ein Kind mit ihnen spielen mag...
Die Idee zum Film

- Die Mitarbeiter von Pixar haben sich verschiedene Plüschbären anfertigen lassen, um zu entscheiden, wie Lotso im Film aussehen soll. Lotso ist der Bösewicht, soll aber dennoch süß aussehen. © Disney/Pixar
Erwachsene spielen zwar (meistens) nicht mehr mit Spielzeugen, hängen aber dennoch oft daran, weil sie viele schöne Erinnerungen damit verbinden. Und wenn die alten Spielsachen plötzlich weg sind, kann das sehr schmerzhaft sein.
Regisseur Lee Unkrich erzählt: "Lange bevor meine Frau und ich Kinder hatten, wollten wir einmal umziehen. Wir kümmerten uns um alles selbst: Sachen packen und Dinge wegwerfen, die wir nicht mehr brauchten. Pflichtbewusst brachte ich die Müllsäcke nach draußen, darunter war auch ein besonders großer. Als wir unsere neue Wohnung ein paar Wochen später einräumten, fragte mich meine Frau, ob ich ihre alten Kuscheltiere gesehen hätte. Sie konnte diese Relikte aus ihrer Kindheit, die sie jahrelang gehütet hatte, nirgends mehr finden. Ich fragte sie, in welchem Karton sie sie verstaut habe und sie sagte, sie seien in keinem Karton, sondern in einem Müllbeutel gewesen — einem großen. In mir zog sich alles zusammen, denn ich wusste augenblicklich, was passiert war, und musste mir nun etwas einfallen lassen, um ihr die Wahrheit schonend beizubringen. Nach all den Jahren hat sie mir immer noch nicht verziehen, dass ich ihre heißgeliebten Kuscheltiere weggeschmissen habe..."
Hier kannst du mehr dazu lesen: Wie »Toy Story 3« entstand.
Für Kinder und Erwachsene

- Ganz am Ende lernt der ängstliche und unsichere Dino Rex die patente Trixi kennen, die sogar perfekt mit Computern umgehen kann. © Disney/Pixar
»Toy Story 3« ist witzig, spannend und manchmal sogar richtig gruselig. Der Film gefällt Kindern sehr gut, obwohl er ein Thema behandelt, mit dem sich besonders Erwachsene immer wieder auseinander setzen müssen:
"Der Film handelt von Veränderung", meint der Regisseur. "Es geht darum, die unvermeidlichen Wechsel des Lebens zu akzeptieren. Die Figuren stehen vor gewaltigen Veränderungen und müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Woody und die anderen Spielzeuge werden mit der Tatsache konfrontiert, dass Andy zu alt geworden sei, um noch mit ihnen zu spielen. Er wird langsam erwachsen und bereitet sich auf das College vor. Und Andys Mutter muss damit zurechtkommen, dass ihr Sohn kein kleiner Junge mehr ist, sondern nun in die große weite Welt hinauszieht."
Zum Film »Toy Story 3« haben wir hier ein tolles Gewinnspiel für euch. Viel Glück dabei!
Die Kinowerbung zu »Toy Story 3« :










