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Vampire - gefährliche Blutsauger

Sonntag 9. Januar 2005

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In vielen Büchern oder Filmen taucht der Name Vampir für ein untotes Lebewesen auf. Doch eigentlich handelt es sich bei einem Vampir um eine Fledermausart in den südamerikanischen Tropen.

Es gibt insgesamt drei Arten der Vampirfledermaus, doch nur eine ernährt sich von dem Blut von Säugetieren wie Kühen oder Schafen. Nur selten gehören Menschen zu den Opfern der Fledermaus.

Um ihren Hunger zu stillen beißt die Vampirfledermaus mit ihren scharfen Zähnen in ihr Opfer. Der Speichel sorgt dafür, dass das Säugetier vorher betäubt wird und den Biss nicht spürt. Außerdem kann das Blut durch ein Enzym (eine besondere Flüssigkeit) im Speichel nicht gerinnen. Diese Eigenschaft wollen sich Wissenschaftler für Medikamente gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu Nutze machen.

Die Fledermaus trinkt bei einem Biss 30 Milliliter Blut - das entspricht ungefähr ihrem eigenen Körpergewicht. Aus diesem Grund bewegt sich die Fledermaus nach ihrer Nahrungsaufnahme schwerfällig durch die Luft.

Eine Vampirfledermaus schläft in einer Höhle mit 100 anderen Artgenossen. Manchmal wird die Nahrung auch geteilt, wenn eine Fledermaus kein Opfer gefunden hat. Besonders Jungtiere leben vom erbeuteten Blut ihrer Eltern und Geschwister. Ohne Blut kann eine Fledermaus nur 48 Stunden überleben.

Text: Johanna Klee

Eure Meinung dazu:

  • 26. Februar 2009

    ganz o.k

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