Die Matrosen des britischen Segelschiffes „Port-au-Prince“ waren nicht gerade freundlich. Vor mehr als 200 Jahren raubten sie Siedlungen in Südamerika aus und überfielen spanische Schiffe. Auf diese Weise kam ein beachtlicher Gold- und Silberschatz zusammen. Wohlstand und Glück brachte dieser den Männern aber nicht.
Im Jahr 1806 wurde das Schiff vor den Tonga-Inseln im Pazifik von Eingeborenen geentert. Die meisten Matrosen wurden getötet, die „Port-au-Prince“ im Meer versenkt. Ein Überlebender berichtete später von alldem und so entstand die Legende von dem gesunkenen Piratenschiff und seinen wertvollen Schätzen.
Taucht der Schatz wieder auf?
Jetzt haben Taucher vor Tonga ein altes Schiffswrack entdeckt. Experten glauben, dass es sich um die versenkte „Port-au-Prince“ handeln könnte. Manche sind sich sogar ganz sicher. Sie glauben, dass nun auch der Piratenschatz von damals wieder in greifbarer Nähe ist. Ob dieser jemals gehoben wird, ist jedoch unsicher.
Über dem Wrack herrscht häufig besonders raue See mit hohen Wellen. Zudem ist das Schiff inzwischen völlig zerstört und die Fracht auf dem ganzen Meeresgrund verteilt. Das Gold und Silber könnte inzwischen auch von metertiefem Sand bedeckt sein. Dennoch werden Schatzsucher wohl versuchen, die wertvolle Piratenfracht zu heben.










