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Opel gehört künftig zum französischen Konzern PSA

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Das Firmenzeichen von Opel zeigt einen Blitz. (Bild: Vascori2, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

6. März 2017

Seit fast 90 Jahren gehörte Opel zu General Motors. Jetzt wird der Autobauer verkauft.

Der französische Autohersteller PSA kauft Opel von General Motors (GM). Hinter der Abkürzung PSA steht der französische Autobauer Peugeot. Die Leitung des PSA-Konzerns zahlt an GM insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro. Dafür bekommt er nicht nur Opel, sondern auch den britischen Autohersteller Vauxhall und das europäische Bankengeschäft von GM.

Wenn Leute sich ein neues Auto kaufen, müssen sie meistens sehr viel Geld bezahlen. Wenn sie das nicht zusammengespart haben, müssen sie sich Geld leihen. Sie nehmen einen Kredit auf, den sie später an den Kreditgeber zurückzahlen müssen. Zu der geliehenen Summe kommen noch Zinsen dazu. Das ist eine Art Leihgebühr. Dadurch zahlen die Kreditnehmer mehr Geld zurück, als sie sich ursprünglich geliehen haben. Geld zu verleihen ist eine wichtige Aufgabe von Banken.

Auch Autohersteller bieten ihren Kunden Möglichkeiten, wie sie den Anschaffungspreis zeitlich verteilen und strecken können. Dann müssen die Kunden den Kaufpreis nicht auf einen Schlag bezahlen. Sie können bei der Herstellerfirma einen Kredit aufnehmen.

PSA ist schon jetzt ein sehr großer Autohersteller. Die Mitarbeiter bauen nicht nur Wagen der Marke Peugeot zusammen, sondern auch zum Beispiel Autos der Marke Citroen. In Zukunft werden auch Opel und Vauxhall zu den Konzernmarken gehören. Bislang war PSA der drittgrößte Autohersteller in Europa. Mit Opel und Vauxhall zusammen dürfte er in Zukunft zweitgrößtes Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges werden. Nur Volkswagen ist noch größer.

Dennoch machen sich viele Leute Sorgen um die Zukunft von Opel. Denn seit vielen Jahren läuft es bei dem deutschen Autohersteller nicht gut. Das Unternehmen macht Verluste. Es nimmt mit dem Verkauf seiner Autos weniger ein als es zum Beispiel für seine Beschäftigten ausgeben muss. Deswegen muss Opel sparen. Das hat auch die PSA-Führung schon klar gemacht. Ob auf längere Sicht alle Opel-Werke bestehen bleiben oder alle Beschäftigten ihren Job behalten können, ist unklar.

(AfK)

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