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Deutsche Soldaten müssen Incirlik verlassen

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Ein Tornado-Flugzeug der Bundeswehr. (Bild: Julian Herzog, Wikimedia, CC BY 4.0)

5. Juni 2017

Die deutschen Soldaten in Incirlik müssen ihre Sachen packen. Es gibt Streit mit der Türkei.

In Incirlik arbeiten deutsche Soldaten. In ihren Tornado-Flugzeugen sollen sie den Boden erkunden. Sie wollen damit den Soldaten anderer Länder helfen. Die kämpfen in Syrien und im Irak gegen Terroristen. Syrien und der Irak grenzen an den Süden der Türkei.

Nun aber müssen die deutschen Soldaten wohl aus Incirlik abziehen. Das hat der Außenminister von Deutschland gesagt. Er heißt Sigmar Gabriel. Am Montag hat Sigmar Gabriel die Türkei besucht. Er wollte mit Politikern über Incirlik sprechen. Aber eine Lösung fanden sie nicht.

Um Incirlik gibt es schon länger Streit. Die Türkei will nicht, dass deutsche Politiker die Soldaten unseres Landes dort besuchen. Sie nennt unterschiedliche Gründe dafür. Mehrfach schon hat die Türkei die Besuche verboten. Schon länger wird daher überlegt, dass die deutschen Soldaten in ein anderes Lager ziehen.

Aber warum ist es so wichtig, dass deutsche Politiker die Soldaten unseres Landes besuchen? Wenn deutsche Soldaten in anderen Ländern arbeiten sollen, brauchen sie eine Erlaubnis. Die Politiker des Bundestages entscheiden, in welchen Auslandseinsatz deutsche Soldaten ziehen dürfen. Der Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Wenn die Politiker die deutschen Soldaten im Ausland besuchen, schauen sie, wie der Einsatz läuft. So können sie besser darüber entscheiden, wie es damit weitergehen soll.

(AfK)

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